Sub-Systems im Bereich Handel


Ank√ľndigung: ca. 1970

Eine sehr spezifische Entwicklung von Sub-Systems erfolgte im Bereich der Warenwirtschaft, wodurch viele Arbeitsprozesse stark verkürzt und vereinfacht werden konnten.

Ein Sub-System (z. B. IBM 3650) bestand unter anderem aus, mehreren Leitzentralen (z.B. IBM 3651, IBM PC AT), Bildschirmen zur Bedienung und Wartung, Etikettendruckern, Lieferscheindrucker, einem Modem (IBM 3865) oder einem Postmodem und Kassen (z.B. IBM 3653), das von einem zentralen Rechenzentrum gesteuert wurde.
Es konnten aber je nach Bedarf und Bereich auch weitere Maschinen integriert werden.

Eine Datenstation im Bereich des Wareneinganges war z.B. für die Eingangskontrolle und die Magnetetikettherstellung für die Warenauszeichnung zuständig.

Alle Terminals waren programmierbar. Die Programmierung konnte aus Sicherheitsgründen aber nur in der Rechenzentrale erfolgen.

Die einzelnen Geräte waren durch eine Ringleitung (sogenannte Loops) miteinander verbunden.
Eine Leitung hatte eine Datenübertragungsrate von 4800 Bits pro Sekunde.
Da diese Geschwindigkeit nicht ausreichend war, konnten bis zu drei Ringleitungen an eine Leitzentrale angeschlossen werden. An eine Ringleitung konnten bis zu 64 Geräte angeschlossen werden. Aus Performance-Gründen wurde das aber nie ausgenutzt.

Die Verbindung solcher Systeme mit dem Rechenzentrum erfolgte über Postleitungen.



L.S.

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Erscheinungsdatum ca. 1970