Sub-Systems


Ankündigung: ca. 1970

Seit dem Beginn der 70er Jahre gab es verstärkt Entwicklungen im Bereich der Datenfernverarbeitung.
Es war bereits möglich, Daten über Telefonleitungen zu verschicken. Diese wurden vom Empfänger mit Schreibmaschinen-Terminals auf Papier gedruckt.
Ein Problem, das dabei auftrat war, dass die Maschinen teilweise die Daten nicht schnell genug verarbeiten konnten (Die ersten Schreibmaschinen druckten 10 Zeichen pro Sekunde). Nach der Erfindung des Kugelkopfes für die Schreibmaschine konnte die Schreibgeschwindigkeit auf 15 Zeichen pro Sekunde gesteigert werden. Der nächste Entwicklungsschritt war der Bildschirm, der die Schreibmaschinen-Terminals als Datenstation ersetzte.

Eine regelrechte Datenverarbeitungskultur entwickelte sich und es entstanden die ersten sogenannten Terminals mit Plattenspeichern (z.B. IBM 3735).
Als es dann auch noch möglich war, Control-Units zu integrieren, waren alle Voraussetzungen für den Bau von großen und intelligenten Datenstationen gegeben, welche Daten zwischenspeichern, ablegen und sogar einige Rechenschritte durchführen konnten. Die Festplattengröße betrug zu dieser Zeit 10 MB.

So wurden Terminals zu ganzen Systemen, den sogenannten Sub-Systems, erweitert.
Das ganze bezeichnete man auch als "verteilte Intelligenz", denn man war über längere Zeit vom Rechenzentrum unabhängig.
Kontrolliert wurden die Terminals durch Rückübertragung von Daten an das Rechenzentrum.

Die Datenstationen waren programmierbar, die Programme wurden aber trotzdem im Rechenzentrum entwickelt und an die Sub-Systems übertragen.

Im Rahmen dieser Sub-Systems wurden Programme und Hardware für die Branchen Banken, Handel und Fertigung zusammengestellt, die alle nach dem gleichem Prinzip funktionierten.
Nur die Funktion war auf die einzelnen Branchensegmente zugeschnitten.


Ankündigung ca. 1970

ZURÜCK